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Loreley

Es war gerade Abend geworden und das Wasser plätscherte gegen den Bug des Schiffes. Der Kapitän war gerade in seine Kajüte gegangen, weil ich ihn abgelöst hatte. Ich sah auf die vor mir liegende silberne Straße, die wie aus M illionen von kleinen Sternen bestehen zu schie n und lies meinen Blick nur darauf ruhen. Sah nur Zeitweise auf die Instrumente, die mir Geschwindigkeit und Richtung angaben. Da hörte ich sie. Ihren Gesang.  Dieses unvergleichliche Lied... Es war eine so wundersame Melodie... Sie schien wie aus Tönen gewebt und so zart wie noch ni e zuvor vernommenes. Es war, als wäre ein Engel dort oben auf de m Felsen...   S o sah ich nach oben und sah das schönste Wesen, das ich je erblicken konnte. Ein Mädchen von gar zierlicher Gestalt und güldenem Haar wie die strahlen der S o nne, das mit ihrem goldenem Kamm ihre langen sanften Strähnen kämmte . Sie trug ein blaues Kleid, das wie Wasser zu sein schien und ihre Haut war so blass wie der Mond.   A...

Twinkle, twinkle...

It was him again. This stupid boy. B ut okay, as long as he isn´t bothering me more and more... Shit   " G ood morn ing class. I would like to introduce a new member of our school to you.", he said standing infront of class pointing at .. My neighbour... "Uhm, hi. I 'm Josh. I'm si xteen years old and from G ermany. I hope we get alon g with ea chother and have a nice time." I took a look to my side. Tasha wa s smi ling brightly and looked to him happily. I c ould n´t understand.. W hy was she that focused on that guy, like... "You can sit down next to Natash a." , said Mr. Alber t pointing at the free seat next to her . T his was the beginning of the worst time of my life. They two liked ea chother and talked a lot, they always went to the cafeteria together and did always stuff toget her... Because of him, she left me behind.. Because of him my heart was brea king... It was time for revenge.. Twinkle, twinkle little star I'm here...

Snowwhite while he hunts men

Herzrasen. Babumm, babumm, babumm... Mein Puls steigt stetig. Bobumm, bobumm, bobumm... Mein Blut scheint zu kochen... Mein Atem ist keuchend und als Wölkchen sehen. So renne ich durch den Schnee. Schneller und immer schneller. Der Boden ist verrätersicht. Unterhöhlt von einer alten Mine und bedeckt mit knirschendem Schnee. So weiß wie Schnee, So rot wie Blut Und so schwarz wie Ebenholz. Ich falle. Meine Beine sind über einen alten Ast gestolpert, der gestern beim Sturm abgebrochen sein muss. Mist.... Egal, weiter... Ich muss laufen... Weg von hier, in die sichere Stadt. Bevor er mich kriegt. Er. Der Jäger. Ein lauter Schuss hallt durch die Stille des Waldes, wird von den Bäumen verstärkt, sodass es wirkt als wäre es eine Kanone gewesen. Ich rapple mich auf. Dort wo er mich vorhin traf, am Arm, ist nun ein blutiges Loch. Abgefärbt auf dem weißen Boden. Ich bahne mir einen weg durch die verschneiten und vereisten Hänge des Gipfels, hoffe auf einen Lichtblick in diesem...

Twinkle, Twinkle...

We know us since we were little. We were always together, nothing could take us apart. We were like one heart and one soul and then he was there.. Twinkle twinkle little star, just stay there where you are, Don´t believe his pokerface and keep staying out of his space! You saw him first time when we two went like every saturday to the tree house. We like it both to watch the stars and build a tree house in the near forest to be undisturbed. May we both are just girls, but we got the power of two men and built it within the two days after your birthday. Every Saturday I take my telescop e and climb with you on the tree. Everytime we do this we look at your favorite constellation and imagine to be astronauts in the space. That night you saw him, while I was looking up to the sky, you whispered: "Hey... Psst... Tasha... Do you see this...?" "Hmm...? What do you mean Kate...? Or which constellation and star..?" I looked to you and saw you were lo...

Dornen

Nach einer gefühlten Ewigkeit nahm jemand ab. Ein Mann... Ja, ich glaube das war ein Mann... "Hallo, hier ist die Notrufzentrale?" "Hallo?! ... Hier ist Maike Steinhoff... I-ich... Hier ist ein Unfall passiert.... mein Vater ist nicht ansprechbar.... Und mir ist schwindelig... Er ist voller Blut ich ..." "Beruhigen sie sich bitte. Wer ist alles verletzt außer ihnen und ihrem Vater? Ist sonst noch jemand dort?" Die stimme des Mannes pochte dumpf in meinem Schädel, wiederholte sich immer wieder, wurde wirr und fast unverständlich. "N-Nur.... Mein Vater und Ich... Ich konnte aus dem Auto klettern.... aber mein Vater ist eingeklemmt... Hören sie... Ich weiß nicht wo wir sind... Irgendwo zwischen... und... Wir waren auf dem Weg zu einem Freund meines Dads...." Die Antworten und fragend des Mannes verstand ich nicht wirklich . O hne Verstand sagte ich irgendwas und setzte mich zitternd und unter Schock neben den Wagen. Ich legte auf und li...

Unter der Weide

Es ist schon wieder ein Jahr vergangen. Ein weiteres langes Jahr, das wie Wasser an mir vorüber fließt. Einfach nur unwichtig. Aufstehen. Frühstück. Arbeiten. Rumsitzen. Abendbrot essen. Schlafen. Jeden Tag. Immer das Gleiche. Nein. Nicht immer. Manchmal bin ich auch hier und sitze auf unserer Bank. Auf der Bank von unserem ersten und letzten Kuss. Der Ort, der uns am meisten verbunden hat.... Als ich umgezogen bin und hier in unsere Stadt kam, war ich total orientierungslos. Ich wusste nicht wo das Rathaus ist, geschweige denn die Schule. Ich stand am Bahnhof herum und habe versucht die Karte zu verstehen, die ich von der Info bekommen hatte. Ein Windstoß pustete sie mir ins Gesicht und ich bekam sie nur mit Mühe los. Leider war sie nun aber unbrauchbar geworden, denn in meiner Unachtsamkeit hatte ich sie zerrissen. Du sahst mich dort so verzweifelt mit den Teilen meiner Karte in der Hand und kamst herüber. Du fragtest mich mit deiner so tiefen und dennoch so sanft...

Der blaue Beutel

Verdammt.... Es ist so verdammt kalt! Meine Gesicht scheint langsam ein zu frieren... Seit drei Stunden wandern wir schon über diese Einöde aus Eis,Schnee und Gewächs, wissen nie was uns erwartet. Wir sind Rentier-Nomaden. Wir sind eine kleine Gruppe aus Menschen, die durch die Tundra ziehen um hier in Russland Rentiere zu züchten und mit ihnen zu leben. Manchmal ist das Leben schon kalt und einsam, aber wir haben uns und die Tiere. Ein Leben mit Rentieren, ist das beste Leben. Das ist es was wir, die Komi, über dieses Leben denken. Mein Blick schweift über die Herde, die wir gerade weiter treiben. Mein Vater bringt mir bei wie das geht, denn noch bin ich zu jung um eine Herde alleine zusammen zu halten und weiter zu treiben. Ich sehe nun zu Boden, fast wäre ich auf einer Eisplatte ausgerutscht und hingefallen. Aber... was ist das denn....? Verwirrt runzle ich die Stirn und hocke mich hin. Es ist blau.... Ein Beutelchen.. verschlossen unter dem Eis.. Ich sehe mich um und schnappe mir...